Klasse R

 
Klasse R (Exot II)
Alternativname Einzelgänger, interstellarer Wanderer
Oberfläche je nach Geothermaler Freisetzung ist ein gemäßigtes Klima möglichs
Atmosphäre vorwiegend vulkanische Abgase
Evolution / Lebensformen nicht-photosynthetische Pflanzen, tierisches Leben
Beschreibung

Planeten der Klasse R werden auch Einzelgänger oder interstellare Wanderer genannt. Sie befinden sich nicht wie andere Planeten in einem Sternensystem, sondern treiben im leeren Raum. Sie wurden vermutlich irgendwann aus ihrer regulären Umlaufbahn geschleudert. Supermassiver Planet. Planeten dieser Klasse sind prinzipiell zwar erdähnlich, jedoch wesentlich massiver. Sie haben mindestens 2 Erdmassen, höchstens jedoch 10 Erdmassen. Sie haben oft extrem dichte Atmosphären.

Trotz der fehlenden Sonneneinstrahlung können Klasse R-Planeten Leben tragen. Voraussetzung dafür ist einen hohe geologische Aktivität, wodurch genug Wärme erzeugt wird. In Gebieten mit Vulkanschächten können heiße Gase austreten, dort können dann Pflanzen und Tiere entstehen. Durch das fehlende Sonnenlicht sind die Pflanzen meist weiß oder haben blasse Farben. Das gleiche kann man auch in den tiefen Meeren der Erde beobachten.

Beispiele der genannten Klasse
Dakala

Der erste, den Menschen bekannte, Einzelgänger war Dakala. Er wurde 2151 von der Enterprise (NX-01) entdeckt und erforscht. Der Planet hatte sogar ein intelligente Lebensform entwickelt. Er befindet sich nicht in einem Sternensystem, sondern schwebt frei im Weltall Er ist geologisch sehr aktiv und erzeugt in seinem inneren genug Wärme um Leben auf seiner Oberfläche zu ermöglichen. Die Vegetation wächst an vereinzelten Gebieten, wie Oasen in Wüsten. Sie konzentriert sich an Geysieren, Vulkanschächten und an Mineralquellen an denen überall heiße Gase abgegeben werden. Die Pflanzen haben meist weiße oder sehr blasse Farben.

Auf Dakala entstand auch eine ausgeprägte Fauna und sogar intelligentes Leben. Die Phantome sind die Spitze der Evolution auf Dakala. Weiterhin wurden unter anderen Drayjin, ein Art Wildschwein, Feuer-Wölfe und Riesenechsen auf Dakala entdeckt.

Der Planet wird seit Jahrhunderten für vier Tage im Jahr als Jagdgebiet der Eska verwendet. Die Eska gaben auch dem Planeten und den Tieren ihre Namen. Die Phantome sind Formwandler und ähneln in ihrer Grundform anderthalb bis zwei Meter großen Schnecken. Ihre Körperzellen besitzen jedoch eine hohe Mutationsfähigkeit, wodurch sie jede mögliche Form annehmen können, sowohl organisch als auch anorganisch. Sie sind ebenfalls Telepathen und nutzen diese Fähigkeit um zu überleben.

Im 22. Jahrhundert wurden sie schon seit Jahrhunderten von den Eska gejagt. Sie können durch die Telepathie Wunschbilder der Jäger annehmen oder ihre Pläne erfahren und somit Fallen entgehen. Werden Phantome in Schrecken oder Panik versetzt, sondern sie eine chemische Substanz ab. Die Eska konnte diese Substanz mit ihren Scannern verfolgen und gewannen so die Oberhand. In 2151 entdeckte Jonathan Archer die Phantome und erfuhr von ihrem Leiden. Doktor Phlox entwickelte in seinem Auftrag ein Mittel gegen die chemische Substanz. Seitdem sind die Scanner der Eska nutzlos und die Phantome haben wieder die Oberhand bekommen.

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